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Baukultur-Festival 2026 in Apolda

Wie wollen wir künftig leben, bauen und zusammenarbeiten?

Vom 4. bis 5. September 2026 wird der Eiermannbau in Apolda erneut zum Treffpunkt für alle, die sich mit der Zukunft unserer gebauten Umwelt beschäftigen. Zum dritten Mal lädt die Stiftung Baukultur Thüringen zum Baukultur-Festival ein und bringt Menschen aus Kommunen, Planung, Architektur, Handwerk, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen.

Unter dem Motto, Baukultur als gemeinschaftliche Aufgabe zu verstehen, geht es um weit mehr als Architektur. Im Mittelpunkt stehen Fragen des nachhaltigen Bauens, der Umnutzung bestehender Gebäude, der Entwicklung lebenswerter Städte und Dörfer sowie neuer Formen der Zusammenarbeit. Das Festival versteht Baukultur als Schlüssel für die Gestaltung einer zukunftsfähigen und lebenswerten Umwelt.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Diskussionen, Workshops, Ausstellungen und ungewöhnlichen Perspektiven auf das Thema Baukultur. Dabei werden ausgezeichnete Projekte, innovative Ideen und erfolgreiche Prozesse aus Thüringen vorgestellt und diskutiert.

Auch für die Wartburgregion bietet das Festival spannende Impulse. Themen wie Innenentwicklung, Bauen im Bestand, Ressourcenschonung und die nachhaltige Weiterentwicklung von Ortskernen spielen sowohl auf dem Festival als auch in unserer Region eine zentrale Rolle. Der Austausch mit Akteurinnen und Akteuren aus ganz Thüringen kann neue Ideen und Lösungsansätze für die Herausforderungen vor Ort liefern.

Wer sich für die Zukunft unserer Dörfer und Städte interessiert, sollte sich diesen Termin vormerken.

3. Baukultur-Festival Thüringen
📍 Eiermannbau Apolda
📅 4.–5. September 2026
🎟️ Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Zukunft der Wärme – wie heizen wir morgen im Dorf?

Wie können wir unsere Häuser zukunftsfähig machen? Welche Möglichkeiten gibt es, Energie zu sparen und die Wärmeversorgung langfristig bezahlbar zu gestalten? Und was bedeutet die kommunale Wärmeplanung konkret für Eigentümerinnen und Eigentümer?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich der diesjährige Aktionstag „Bauen im Dorf“, der am 03. September 2026 stattfindet.

Die Veranstaltungsreihe greift jedes Jahr ein aktuelles Thema rund um das Bauen, Wohnen und Leben in unseren Dörfern auf. Nachdem im vergangenen Jahr die Frage „Wie wollen wir unser Dorf gestalten?“ im Mittelpunkt stand, richtet sich der Blick diesmal auf die Themen Wärmeplanung, energetische Sanierung und zukunftsfähige Gebäude.

Dabei geht es nicht nur um technische Fragen oder gesetzliche Vorgaben. Vielmehr stehen die praktischen Herausforderungen von Eigentümerinnen und Eigentümern im Mittelpunkt: Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Wo beginne ich mit einer Sanierung? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Und wie kann der Gebäudebestand in unseren Dörfern langfristig erhalten und weiterentwickelt werden?

Damit berührt das Thema auch einen wichtigen Aspekt der Baukultur. Die energetische Modernisierung bestehender Gebäude ist eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahre. Ziel ist es, historische und ortsbildprägende Bausubstanz zu bewahren und gleichzeitig an die Anforderungen einer nachhaltigen und klimafreundlichen Zukunft anzupassen.

Freuen Sie sich auf Fachvorträge, Praxisbeispiele, Beratungsangebote und die Möglichkeit zum Austausch mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Energie, Sanierung und Förderung.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen in Kürze.

Innenentwicklung aus der Region auf Bundesebene vorgestellt

Wie können Leerstände, Baulücken und Brachflächen in Ortskernen wieder aktiviert werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Werra-Wartburgregion seit mehreren Jahren. Ein besonderes Beispiel für innovative Innenentwicklung wurde nun auch auf Bundesebene vorgestellt.

Im Rahmen einer Fachveranstaltung des Bundesprogramms „Lebendige Zentren“ präsentierte die Werra-Wartburgregion ihre Erfahrungen mit einer interkommunalen Genossenschaft zur Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen. Ziel des Ansatzes ist es, Gemeinden bei der Entwicklung von Leerständen und ungenutzten Grundstücken zu unterstützen und Eigentümerinnen und Eigentümer bei der Wiedernutzung ihrer Immobilien zu begleiten.

Gerade in ländlichen Regionen stellen leerstehende Gebäude und ungenutzte Flächen in den Ortskernen eine große Herausforderung dar. Gleichzeitig bieten sie erhebliche Potenziale, um Wohnraum zu schaffen, Ortsbilder zu stärken und vorhandene Infrastruktur besser auszulasten. Die interkommunale Zusammenarbeit ermöglicht es dabei, Kompetenzen und Ressourcen zu bündeln und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Die Präsentation auf Bundesebene zeigt, dass die in der Werra-Wartburgregion entwickelten Ansätze auch über die Region hinaus auf Interesse stoßen. Sie verdeutlicht, dass innovative Instrumente der Innenentwicklung einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Dörfern und Kleinstädten leisten können.

Die Aktivierung bestehender Gebäude und Flächen ist ein zentraler Baustein einer zukunftsfähigen Baukultur. Sie trägt dazu bei, wertvolle Bausubstanz zu erhalten, Flächenverbrauch zu reduzieren und lebendige Ortskerne für kommende Generationen zu sichern.